Öffnungszeiten

MO: 08:30 - 12:30 Uhr
DI: 08:30 - 12:30 Uhr
  13:30 - 17:30 Uhr
MI: geschlossen
DO: 08:30 - 15:30 Uhr
FR: 08:30 - 12:30 Uhr

Amtsleitung

Herr Friedlmeier 01

Ulrich Friedlmeier

Telefon: 07751/ 86-4300

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Sekretariat

Katrin Küstler

Telefon: 07751/ 86-4301

Fax: 07751/ 86-4399

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Anschrift

Landratsamt Waldshut

Jugendamt

Kaiserstr.110

79761 Waldshut-Tiengen

Sorge- und Umgangsrecht

Die Mitarbeiter/innen des Allgemeinen Sozialen Dienstes beraten Sie in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung.

Können sich die Eltern über Sorgerechts- und Umgangsregelungen nicht einigen und

läuft ein familiengerichtliches Verfahren, dann wird das Jugendamt zu den Fragen der elterlichen Sorge und des Umgangsrechtes vom Familiengericht gehört.

In Fragen von Trennung und Scheidung bieten unterschiedliche Beratungsstellen ihre Unterstützung an. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Infoblättern „Beratungsangebote bei Trennung und Scheidung" und „Elternschaft nach der Trennung".

Die Zuständigkeit der Mitarbeiter/innen des Allgemeinen Sozialen Dienstes richtet sich nach dem Wohnort des Elternteils, bei dem das Kind lebt.

Ihre/n Ansprechpartner/in finden Sie hier.

 

Beratungsgrundsätze

In unserer Beratung gehen wir von folgenden Grundsätzen aus:

  • Eltern bleiben auch bei Trennung und Scheidung gemeinsam verantwortlich für die Angelegenheiten ihrer Kinder.
  • Die Kinder dürfen nicht zum Streitobjekt zwischen den Eltern werden.
  • Notwendige Entscheidungen sind möglichst einvernehmlich zu treffen.
  • Anhaltende Streitigkeiten zwischen den Eltern und die damit einhergehenden Unsicherheiten für die Kinder erhöhen das Risiko der Kinder für dauerhafte Beeinträchtigungen im emotionalen - und Verhaltensbereich.
  • Kinder haben grundsätzlich das Bedürfnis und den Anspruch, zu beiden Elternteilen eine positive Beziehung aufrecht zu erhalten bzw. aufzubauen.
  • Jeder Elternteil hat den berechtigten Wunsch und die Pflicht, mit seinem Kind einen regelmäßigen Kontakt zu pflegen.
  • Das Umgangsrecht soll nur im Ausnahmefall eingeschränkt werden.
  • Unabhängig von der weiterhin bestehenden gemeinsamen Elternverantwortung können bei Bedarf gerichtliche Sorgerechtsregelungen (ggf. im Rahmen der einstweiligen Verfügung) erforderlich werden.

 

Anzustrebende Ziele:

  • Dem von Trennung und Scheidung betroffenen Kind sollen beide Elternteile erhalten bleiben.
  • Die Elternverantwortung soll gestärkt werden.
  • Durch eine möglichst frühzeitige Erarbeitung von Regelungen soll eine weitere Eskalation zwischen den Eltern verhindert und zur Deeskalation beigetragen werden.


„Eltern bleiben Eltern"

 


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