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Grueninger 05

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Sekretariat

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Anschrift

Landratsamt Waldshut
Baurechtsamt 

Dienstsitz Eisenbahnstrasse 7a
Postfach 1642
79744 Waldshut-Tiengen

Neuigkeiten

Diese Seite soll dazu dienen, Ihnen die neuesten Informationen zu Gesetzesänderungen aus den Bereichen Baurecht, Wohnbauförderung, Denkmalschutz, Energieeinsparverordnung und so weiter zugänglich zu machen. Die Seite wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Umzug des Baurechtsamtes

09.12.2015 WT

Das Baurechtsamt ist umgezogen.

Ab sofort finden Sie unsere Mitarbeiter nicht mehr in der Kaiserstrasse 110 sondern in unserem neuen Dienstsitz in der Eisenbahnstrasse 7a.

Gerne heissen wir Sie in unseren neuen Räumlichkeiten willkommen.

 

Änderung des erneuerbaren Wärme-Gesetz

Sanierungsfahrplan 01

02.07.2015 WT

Mit Wirkung vom 1.7.2015 greift die Änderung zum Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) und bietet Ihnen als Eigentümer von Wohn- und Nichtwohngebäuden nun eine Vielzahl vom Möglichkeiten, die Anforderungen des Gesetzes zu erfüllen und damit dazu beizutragen, den Anteil regenerativer Energieen in Baden-Württemberg zur Wärmeversorgung deutlich zu erhöhen.

Neben den bereits schon vorher bekannten Erfüllungsmöglichkeiten wurde der Katalog nun auch um die die Möglichkeit eines Sanierungsfahrplanes und/oder die Nutzung von Photovoltaik-Anlagen erweitert. Auch eine Kombination mehrere Erfüllungsmöglichkeiten ist nun endlich möglich.

Einen ersten kleinen Überblick gewinnen Sie durch unsere Übersicht der Erfüllungsmaßnahmen für Wohngebäude oder Nichtwohngebäude.

Den Volltext des Gesetzes finden Sie hier.  Weitergehende Informationen, Broschüren und Flyer sind sehr übersichtlich auf der Seite des Umweltministeriums Baden-Württemberg für Sie verfügbar

Fragen beantworten auch gerne unsere Mitarbeiter. Wer für Ihren Wohnort zuständig ist, erfahren Sie auf der folgenden Seite mit Klick auf Ihre Gemeinde  

Änderung der Landesbauordnung

18.2.2015 WT

Nach gut zwei Jahren Diskussionen und Anhörungsverfahren hat der Landtag am 5. November 2014 das Gesetz zur Änderung der Landesbauordnung für Baden-Württemberg beschlossen.
Zielsetzung der Änderungen sind vor allem ökologische und soziale Fortschreibun-gen der bauordnungsrechtlichen Vorschriften.
Die Änderungen treten "am ersten Tag des vierten auf die Verkündung folgenden Monats in Kraft." Da die Veröffentlichung des Gesetzesbeschluss im Gesetzblatt noch im November erfolgt ist, sind die neuen Regelungen ab 1. März 2015 verbind-lich anzuwenden. Maßgeblich ist dabei das Datum der Baugenehmigung: ein Bau-vorhaben muss dem zu diesem Zeitpunkt geltenden Recht entsprechen. Damit sind sämtliche beantragten und nicht bis zum 1.3.2015 beschiedenen Verfahren der neu-en Gesetzeslage anzupassen. Die aktuellen Änderungen umfassen unter anderem folgende, in Kürze zusammengefasste gesetzliche Regelungen:

Verfahrenstechnische Änderungen:
Das Kenntnisgabeverfahren wurde beschränkt auf Bauvorhaben, die den Festset-zungen des Bebauungsplans genau entsprechen. Abweichungen, Ausnahmen oder Befreiungen sind im Kenntnisgabeverfahren zukünftig nicht mehr möglich.

Abstandsflächen:
Giebelflächen werden zukünftig grundsätzlich bei der Ermittlung der Wandhöhe be-rücksichtigt, auch wenn die Dachneigung unter 45° liegt.

Brandschutz:
Das Bauen mit Holz soll gefördert werden: "tragende oder aussteifende sowie raum-abschließende Bauteile, die hochfeuerhemmend oder feuerbeständig sein müssen, [sind zukünftig] aus brennbaren Baustoffen zulässig, wenn die geforderte Feuerwi-derstandsdauer nachgewiesen wird und die Bauteile so hergestellt und eingebaut werden, dass Feuer und Rauch nicht über Grenzen von Brand- oder Rauchschutzbe-reichen, insbesondere Geschosstrennungen, hinweg übertragen werden können."

Barrierefreiheit
Zukünftig sind die Anforderungen des § 35 LBO bei Wohngebäuden ab drei Woh-nungen zu erfüllen und auch die bislang geltende Regelung der barrierefreien Er-reichbarkeit ist durch den Ausdruck "barrierefrei nutzbar" deutlich verschärft worden.

Grundstücksteilung:
Besonderen Augenmerk verdient die neu eingeführte Regelung, dass Grundstücks-teilungen zwei Wochen vor Durchführung bei den unteren Baurechtsbehörden anzu-zeigen sind.

Fahrradstellplätze
Die Zahl der Fahrradstellplätze wurde mit zwei pro Wohnung festgesetzt, es sei denn "diese sind nach Art, Größe oder Lage der Wohnung nicht oder nicht in dieser Anzahl erforderlich." Neu ist ebenfalls, dass bei Nichtwohngebäuden bis zu einem Viertel der erforderlichen KFZ-Stellplätze durch jeweils vier zusätzliche Fahrradstellplätze er-setzt werden können

Gemeinschaftsräume:
Neu formuliert und damit konkretisiert wurde auch die bereits bestehende Forderung nach geeigneten Abstellflächen für Kinderwagen, die auf Gehhilfen ausgeweitet wur-den, und zukünftig wird wieder für jede Wohnung ein Abstellraum gefordert.

Die ab dem 1.3.2015 geltende Version der Landesbauordnung kann auf der Homepage des MVI als PDF-Datei heruntergeladen werden

 

Neue Zuständigkeiten im Baurechtsamt

1.1.2015 WT

Mit dem Jahreswechsel ist der Leiter des Kreisbaumeisterdienstes, Herr Norbert Gamp, zu 50% für die Tätigkeiten im Bereich des Personalrats freigestellt worden. Hierdurch werden folgende Gemeinden zukünfitg durch andere Kreisbaumeister vertreten werden.

Die Gemeinde Jestetten durch Herr KBM Pilz,
die Gemeinde Lottstetten durch Frau KBM Eberle und
die Gemeinde Eggingen durch Herrn KBM Walde.

Eine vollständige Übersicht über alle Gemeinden entnehmen Sie bitte der folgenden Seite .

Wir bitten um Beachtung.

Einführung neuer Industriebaurichtlinie

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17.12.2014 WT

Am 17. Dezember 2014 erfolgte im Gemeinsamen Amtsblatt (GABl) die "Bekanntmachung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft im Einvernehmen mit dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur über die Liste der Technischen Baubestimmungen (LTB) vom 14. November 2014". Diese Neuausgabe tritt mit Jahreswechsel am 1. Januar 2015 in Kraft und führt u.a. neben diversen Änderungen in der Anwendung der Eurocodes wie z.B. beim Mauerwerksbau insbesondere

- die Richtlinie über den baulichen Brandschutz im Industriebau (Industriebau-Richtlinie – IndBauRL), Fassung Juli 2014 

ein. Nach nunmehr 14 Jahren tritt damit die aktuelle Industriebaurichtlinie ausser Kraft. Die neue Industriebaurichtlinie definiert Begriffe des Baurechts wie „Geschoss“ präziser und führt weitere Begriffe wie "Ebenen" und "Einbauten" ein. Vor allem hinsichtlich der Entrauchung sind erhebliche Erleichterungen erkennbar.

Einführung DIN 18040

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17.12.2014 WT

Ebenfalls erfolgte im Gemeinsamen Amtsblatt (GABl) die Bekanntmachung der neuen Normen zum barrierefreien Bauen - DIN 18040-1:2010-10  und DIN 18040-2:2011-09  als Planungsregeln für Barrierefreies Bauen bauaufsichtlich gemäß § 3 Abs. (3) Landesbauordnung

Bauvorhaben müssen zum Zeitpunkt der Entscheidung geltendem Recht entsprechen. Somit ist das Datum der Baugenehmigung maßgebend für die zugrunde zu legenden Regelungen. Da die Liste der Technischen Baubestimmungen vom 14. November 2014 ab 1. Januar 2015 gültig ist, müssen die dort festgelegten Regelungen für alle ab diesem Datum genehmigten Bauvorhaben angewendet werden.

Wir bitten um entsprechende Beachtung.

Neue Zuständigkeiten im Baurechtsamt

5.8.2014 WT

Unsere drei Sachbearbeiter erhielten durch unseren neuen Kollegen, Herrn Sebastian Döbele, eine Verstärkung im Team unserer Sachbearbeiter. Damit ergaben sich Umstellungen in den Zuständigkeiten verschiedener Gemeinden. An welche/n Sachbearbeiter/in Sie sich nun am besten wenden, entnehmen Sie der folgenden Seite .

Wir bitten um Beachtung.

Neue Zuständigkeiten im Baurechtsamt

1.1.2014 WT

Mit dem Jahreswechsel wird unser langjähriger Mitarbeiter Herrn Bernhard Walde, unser Team als Kreisbaumeister wieder unterstützen. Er wird ab dem Jahr 2014 die Gemeinden Albbruck, Dogern und Ühlingen-Birkendorf im Bereich der Baugenehmigungsverfahren betreuen.

Die technische Abteilung ergänzt ab diesem Jahr Frau Kreisbaumeisterin Susanne Eberle. Sie betreut zukünftig die Gemeinden Lauchringen, Weilheim und Hohentengen.

Im Sekretariat des Baurechtsamtes wird Frau Natalie Meixner die Nachfolge von Frau Vanessa
Hofacker antreten. Gerne steht sie Ihnen für allgemeine Fragen und als zentrale
Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Die entstandenen Änderung in den Zuständigkeiten für die Kreisgemeinden entnehmen Sie bitte folgender Seite oder laden Sie sich eine Zusammenfassung als PDF Datei herunter.

Wir bitten um Beachtung.

 

Änderung der ENEV

1.1.2014 WT

Pünktlich zum Jahreswechsel hat die Bundesregierung die Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft gesetzt. Die neuen Regelungen gelten ab dem 01.05.2014. Bauherrn, die ihren Antrag bis zum 30.04.2014 einreichen, haben ein Wahlrecht, welche Regelungen gelten sollen. Grundsätzlich wird die EnEV 2009 zu Grunde gelegt. Der Bauherr hat allerdings das Wahlrecht, auch eine Beurteilung nach den Regelungen der EnEV 2014 für sich in Anspruch zu nehmen.

Bauanträge, die nach dem 01.05.2014 eingereicht werden, müssen zwingend die Maßgaben der EnEV 2014 einhalten.

Inhaltlich wird sich der Grenzwert des Jahresprimärenergiebedarfs für neu errichtete Gebäude ab dem 01.Januar 2016 um 25 % verschärfen. Dies erfolgt durch eine Reduktion des Energiebedarfs für das Referenzgebäude, welches sich von den Anforderungen her nicht gegenüber 2009 ändert, um 25 %. 

Für neu errichtete Wohngebäude wurde ein vereinfachter Nachweis eingebracht. Neue, ungekühlte Wohngebäude sollen keine Berechnungen als EnEV-Nachweis benötigen, wenn das Haus mit einer der vorgegebenen Standard-Ausstattung ausgeführt wird. Dies bezieht sich auf die Größe, die Form, die Ausrichtung, die Dichtheit des Wohnhauses sowie auf die Vermeidung von Wärmebrücken und auf den Außenbau-Anteil zur gesamten, wärmeübertragenden Umfassungsfläche.

Aktuell kann auch ein Bauherr, der einen Neubau errichtet, den Strom, den er im unmittelbareren räumlichen Zusammenhang zu dem Gebäude erzeugt, und vorrangig im Gebäude selbst nutzt, vom Endenergiebedarf abziehen.

Änderung der LBO

Rauchmelder klein 01

1.3.2013 WT

Die Änderung der Landesbauordnung (Drucksache 15/3251) - vom 19.03.2013 sieht vor, den §15 LBO-BW durch den folgenden Absatz 7 zu ergänzen:

(7) Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, sowie Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen in derselben Nutzungseinheit sind jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Eigentümerinnen und Eigentümer bereits bestehender Gebäude sind verpflichtet, diese bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt die Verpflichtung selbst.

Bei zukünftig beantragten Bauvorhaben ist die Melderpflicht im Zuge der Errichtung oder eines ab sofort zu beachten. Bestandsgebäude sind zwingend bis zum Jahresende 2014 mit Rauchmeldern zu versehen.

Bitte beachten Sie hierbei, dass sich die Melderpflicht nicht nur auf Wohnbauten bezieht. Durch die Verwendung der Begrifflichkeit „Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen" stellt der Gesetzgeber klar, dass die Regelung des § 15 (7) LBO auch auf Pflegeeinrichtungen, Hotels, Kindergärten (mit Schlafräumen) usw. anzuwenden ist.

Sollten Sie hierzu Fragen haben, steht Ihnen unser technischer Dienst jederzeit gerne zur Verfügung.

Neue Zuständigkeiten im technischen Dienst

1.10.2012 WT

Auch der technische Dienst erhielt mit unserem neuen Kreisbaumeister Christian Rooks eine Ergänzung. Die entstandenen Änderung in den Zuständigkeiten für die Kreisgemeinden entnehmen Sie bitte folgender Seite oder laden Sie sich eine Zusammenfassung als PDF Datei herunter.

Wir bitten um Beachtung.

Änderung der Formulare zum EE-WärmeGesetz

29.6.2012 WT

Durch die Anpassung des EEWärmeG zum zurückliegenden 1. Mai wurde es erforderlich, die hierfür auf unserer Homepage bereitgestellten Formulare inhaltlich anzupassen. Dies erfolgte in den vergangenen Wochen durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.
Ab sofort stehen Ihnen die neuen Formulare auf unserer Vordruck-Seite zum Download zur Verfügung.

Bitte verwenden Sie ab sofort ausschliesslich die neuen Formulare.

Neue Zuständigkeiten im Baurechtsamt

2.5.2012 WT

Durch die Ergänzung unseres Teams im Baurechtsamt in Person von Frau Veronika Fischer als neue Sachbearbeiterin sowie Änderung des Zuständigkeitsbereiches von Frau Zevola und Herrn Dietsche ergeben sich neue Zuständigkeiten, die Sie auf folgender Seite einsehen können.

Wir bitten um Beachtung.

Neue statistische Erhebungsbogen

6.2.2012 WT

Erhebliche Änderungen sind mit Jahreswechsel hinsichtlich des statistischen Erhebungsbogens eingetreten. Die Erhebungsbogen werden dabei um Merkmale im energetischen Bereich erweitert. Nach Jahren der Reduktion der Berichtspflichten wird damit die Informationsgewinnung erstmals wieder ausgeweitet.
Die amtliche Statistik unterliegt dem ständigen Prozess der Veränderung. Seit den 1990-er Jahren wurde der Umfang der Informationen ständig reduziert. So wurde seit Mitte der neunziger Jahre darauf verzichtet, private Bauherren detaillierter zu spezifizieren, den Abwasserlauf und Angaben zum Status des Baugebiets abzufragen. Dies war für den Kreis der Auskunftgebenden deutlich zu erkennen, da der Erhebungsbogen seit dort nur noch aus einem DIN A 4-Blatt bestand.

Doch der Informationsbedarf wächst und verbunden mit den Anforderungen an das nachhaltige Bauen, mit steigenden Energiepreisen und gesetzlichen Vorgaben für energetische Merkmale von neuen Gebäuden kam die erste vorsichtige Erweiterung des Genehmigungsbogens zu Beginn des letzten Jahres.
Um Sie als Berichtspflichtige nicht spürbar zu belasten, hielt sich die Erweiterung in engen Grenzen. Neben der Erfassung der vorwiegend genutzten Energiequelle zum Heizen wurde auch nach einer eventuell zusätzlich genutzten Energiequelle gefragt und die Baustoffe erhielten eine Anpassung an aktuelle Entwicklungen.

Im neu anzuwendenden Erhebungsbogen kommen Fragen nach dem Einsatz von Lüftungs- und Kühlanlagen, nach der gewählten Energieart für die Warmwasserbereitung und nach der Art der Erfüllung des Gesetzes zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich (EEWärmeG) hinzu. Der hierfür benötigte Platz führt dazu, dass der neue statistische Erhebungsbogen nun wieder zweiseitig ausfällt.

Der neue Erhebungsbogen gilt ab dem 1. Januar 2012. Dieser neue Bogen steht Ihnen ab sofort über die Seite Fomulare auf der Homepage des Baurechtsamtes zum Herunterladen bzw. Onlineausfüllen zur Verfügung stehen.

Mehr hierzu auch auf der Homepage des statistischen Landesamtes

 

Das Erneuerbare Wärmegesetz Baden Württemberg

14.3.2011 WT

Mit Einführung des EWärmeG (Erneuerbares Wärmegesetz) hat der Gesetzgeber an bestehende Wohngebäude beim Austausch der zentralen Heizungsanlage besondere Anforderungen gestellt.

Aus dem Regelungsgehalt des Gesetzes ergeben sich eine Vielzahl von Fragen. Besuchen Sie unsere Seiten zum EWärmeG zur Beantwortung Ihrer Fragen.

Neue LBO tritt am 1. März 2010 in Kraft!

LBO-BW2010 02

26.2.2010 WT

Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 4. November 2009 eine umfangreiche Novellierung der Landesbauordnung beschlossen. Diese tritt nun am 1.3.2010 in Kraft. Zeitgleich werden auch die Ausführungsverordnung (LBOAVO) sowie die Verfahrensordnung (LBOVVO) in neuer Fassung rechtskräftig.

Hauptziel der Novellierung sind verfahrensmäßige Erleichterungen. Wesentliche Neuregelungen sind u.a.:

  • Die Übernahme des Brandschutzkonzeptes der Musterbauordnung
  • Die Einführung des vereinfachten Genehmigungsverfahrens
  • Erweiterung des Katalogs der verfahrensfreien Vorhaben
  • Änderungen im Abstandsflächenrecht
  • Eine maßvolle Entschlackung der Regelungen über Aufenthaltsräume, Wohnungen usw.
  • Ersetzung des gemeindlichen Einvernehmens nach § 36 Abs. 2 Satz 3 BauGB
  • Fakultative Nachbarbeteiligung mit materieller Präklusion

Eine Lesefassung der neuen gesetzlichen Regelungen sowie die neuen Vordrucke im pdf-Format erhalten sie auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums.

Die Texte der novellierten Landesbauordnung sowie der begleitenden Verordnungen finden Sie ausserdem auf unserer Seite Broschüren & Gesetzestexte. Die Formulare zum Online-Ausfüllen stehen Ihnen auf unserer Formularseite zur Verfügung.

 

Änderung der statistischen Erhebungsbogen

statistischer Erhebungsbogen 01

5.11.2009 WT

Die amtliche Statistik verzeichnet in den letzten Jahren einen verstärkten Informationsbedarf an Daten zur Energiewirtschaft, zu den Auswirkungen des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes EWärmeG Baden-Württemberg und entsprechenden technologischen Entwicklungen im Bauwesen. Mit dem Ziel, die vorhandene Datenbasis zu erweitern wird der Merkmalskatalog der Bautätigkeitsstatistik um wichtige Fragen erweitert.

Der Erhebungsbogen für Baugenehmigungen enthält ab 1.1.2010 detailliertere Angaben zum überwiegend verwendeten Baustoffen, zu Primär- und Sekundärheizung und zu den genutzen regenerativen Energien.

Neben der zusätzlichen Erfassung der Art der genutzten Sekundärenergie wurde die Abfrage nach den Energiequellen erweitert. Entsprechend aktueller Entwicklungen können ab 2010 die bisher unter »Sonstige« zusammengefassten Heizsysteme nach Umweltthermie (z.B. Wärmepumpen), Geothermie, Biogas, Biomasse und Holz unterschieden werden. Entfallen ist hierfür unter anderem die Kohleheizung, die einen immer geringeren Teil der Beheizung ausmacht.

Statt bisher die Baustoffe nur nach Stahl, Stahlbeton, Holz, Ziegel, und »Sonstigem Mauerstein« zu erfassen, erfolgt eine zusätzliche Differenzierung auch nach Kalksandstein, Porenbeton und Leichtbeton/Bims.

Der neue Erhebungsbogen gilt ab dem 1. Januar 2010. Ab Ende November / Anfang Dezember wird der neue Erhebungsbogen über die Seite Fomulare auch auf der Homepage des Baurechtsamtes zum Herunterladen bzw. Onlineausfüllen zur Verfügung stehen.

Mehr hierzu auch auf der Homepage des statistischen Landesamtes

 

Neue Energieeinsparverordnung tritt am 1.10.2009 in Kraft

Band ENEV 01

09.09.2009 WT

Am 1. Oktober 2009 tritt die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) in Kraft. Dann werden an die energetische Qualität von Neubauten und bei Modernisierung von Altbauten verschärfte Anforderungen gestellt. Im Vergleich zu der noch gültigen EnEV 2007 soll der Energiebedarf für Heizung und Warmwasser in Wohn- und Nichtwohngebäuden um durchschnittlich 30 Prozent sinken.

Für Sie als Bauherrn oder Eigentümer, der Sie ihr Gebäude komplett oder teilweise sanieren oder neu bauen wollen, bedeutet dies ab dem 1. Oktober 2009 u.a. folgendes: (Bedingung ist Bauantragstellung nach dem 1. Oktober 2009)

Für Neubauten:

Wollen Sie ein neues Gebäude errichten, muss der gesamte Jahresprimärenergiebedarf um 30 Prozent niedriger liegen als heute nach der EnEV 2007 erforderlich wäre. Gleichzeitig muss die Wärmedämmung der Gebäudehülle im Durchschnitt um ca. 15 Prozent effizienter werden als bisher. Geändert hat sich auch das zulässige Berechnungsverfahren. Zukünftig wird es nicht mehr möglich sein, den Grenzwert anhand einer Tabelle zu ermitteln, sondern der Vergleich Ihres neu errichteten Gebäudes erfolgt anhand eines Referenzgebäudes nach DIN 18599, dessen Grenzwerte Sie unterschreiten müssen. 

Altbauten:

Sollen größere bauliche Maßnahmen an der Gebäudehülle durchgeführt werden, wie z.B. das Dämmen der Wände oder auch nur der Austausch von Fenstern, so müssen die neuen Bauteile einen ca. 30 Prozent besseren energetischen Wert erreichen als bisher gefordert. Nähere Informationen hierzu finden Sie im Anhang 3 zur neuen ENEV.

Ausserdem sieht die neue ENEV Neuregelungen und Übergangsfristen für bestehende Gebäude hinsichtlich der Nutzung von Nachtspeicheröfen und der Dämmung von obersten Geschossdecken vor. 

Unternehmererklärungen:

Ausführende Fachbetriebe müssen Ihnen zukünftig nach Abschluss von Arbeiten, welche auf die energetische Qualität Ihres Gebäudes Einfluß haben, eine schriftliche Unternehmererklärung abgeben und damit nachweisen, dass sie die neue EnEV bei der Sanierung eingehalten haben.

Die vollständigen Änderungen können Sie dem Gesetzestext entnehmen, den wir für Sie auf unserer Seite mit Broschüren und Gesetzestexten verlinkt haben.

  

Neues Erneuerbares Energiengesetz

15.1.2009 WT

Das neu in Kraft getretene Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) verschärft für Häuslebauer seit dem 01.01.2009 die Maßgaben des bislang bestehenden EWärmeG deutlich und bezieht nun auch Errichter von Nichtwohngebäuden mit ein. Dieser Pflicht unterliegen nun alle Eigentümer, egal ob privat oder gewerblich.

Nach wie vor ist es grundsätzlich möglich, alle erneuerbaren Energien, wie z.B. Wärmepumpen, Solaranlagen und Biomasse-Heizungen einzusetzen. Auch eine Kombination von erneuerbaren Energien ist möglich. Möchte man keine erneuerbaren Energien einsetzen, müssen andere klimaschonende Maßnahmen ergriffen werden. So kann zum Beispiel die Wärmedämmung derart verbessert werden, dass die Grenzwerte der ENEV um mindestens 15 % unterschritten werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es auf der Seite des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit


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