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    Informationen des Schweizer Bundesamtes

    Die Schweiz sucht schon seit mehr als 25 Jahren nach einem Standort für die Endlagerung der dort anfallenden radioaktiven Abfälle. Die Endlagersuche ist nun in eine entscheidende Phase getreten. Basierend auf dem vom Schweizerischen Bundesrat genehmigten Konzeptteil „Sachplan Geologische Tiefenlager" hat das Bundesamt für Energie, Bern, Anfang November 2008 die Standortvorschläge der mit der Endlagersuche beauftragten Nationalen Genossenschaft für die Endlagerung radioaktiver Abfälle (NAGRA) bekannt gegeben. Diese Vorschläge umfassen 6 Standortgebiete für schwach- und mittelaktive Abfälle. Davon sind 3 dieser Standortgebiete darüber hinaus auch für die Lagerung hochradioaktiver Abfälle ausgewiesen. Nähere Informationen zu den Standortvorschlägen können Sie der folgenden Internetseite des Bundesamtes für Energie entnehmen:

    Informationen des Schweizer Bundesamtes für Energie

    Auffällig ist die Tatsache, dass mit Ausnahme des Wellenbergs (Kanton Nidwalden und Obwalden) und des Jura-Südfußes (Kantone Solothurn und Aargau) ausnahmslos Regionen benannt wurden, die unmittelbar bzw. nahe an der Grenze zu Deutschland und damit unserer Landkreisgrenze liegen. Hierbei handelt es sich um die Standortgebiete „Südliches Schaffhausen/Südranden" (Kanton Schaffhausen), „Zürcher Weinland" (Kantone Zürich und Thurgau), „Nördlich Lägeren" (Kantone Zürich und Aargau) sowie das Gebiet „Bözberg" (Kanton Aargau).Im Landkreis Waldshut grenzen die Schweizer Standortregionen der zuletzt genannten Gebiete unmittelbar an die Gemeindegebiete von Jestetten, Lottstetten, Dettighofen, Hohentengen, Klettgau, Eggingen sowie der Stadt Laufenburg. Diese Gemeinden sind aus der Sicht des Landkreises Waldshut von einem möglichen Endlagerstandort in ihrer Nähe unmittelbar betroffen und müssen im weiteren Auswahlverfahren an den Partizipationsgesprächen auf Schweizer Seite beteiligt werden.